Achung, ist sehr komplex und lang...
Nun berichte ich mal über meine Probleme mit 1&1 und dem Wechsel von DSL 16.000 zu VDSL 50.000.
Wie viele wissen, die auch gerne in den genuss von V-DSL kommen möchten, bietet 1&1 seit nun längerer Zeit auch VDSL an. Es gibt auch viele Bestandskunden die gerne zu VDSL wechseln möchten. Aber nicht mit 1&1. Dort kann man nach "offiziellen" Informationen als Bestandkunde nicht zu VDSL wechseln. Man muss die Vertragslaufzeit ausharren und den aktuellen Vertrag kündigen um dann über das Internet VDSL bei 1&1 neu zu bestellen. In dieser Situation waren wir auch. Nun gut wir haben brav gewartet und dann rechtzeitig den DSL 16.000er Vertrag gekündigt. Gekündigt ist der Vertrag zu Anfang Juni 2011.
Am 09.04.2011 bestellte ich dann über 1und1.de den lang ersehnten VDSL-Anschluss. Da wir hier in der Wohnung 2 verschiedene und unabhänige Telefondosen haben, habe ich, um das Ausbleiben des Internets vorzubeugen, den Anschluss auf die 2. freie Telefondose bestellt.. Das passte uns in der Situation jetzt sowie ganz gut im Kram, weil die Telefondose wo DSL 16.000 geschaltet ist in einem nicht Zentralem Raum lag. Die 2. Telefondose auf der auch VDSL geschaltet werden soll liegt im Flur, ist daher Zentral (gerade fürs WLAN sehr wichtig). Ich überlegte noch, ob ich mich an 1&1 wieder 2 Jahre binden möchte oder ob ich das Angebot wahrnehme und den Anschluss ohne Mindestvertragslaufzeit mit 3 Monate Kündigungsfrist bestelle. Ich prüfte die Konditionen und habe mich dann für den Anschluss ohne mich wieder 2 Jahre zu binden. Die Konditionen sind zwar schlechter (keine Handyflat, kein großer Homespeicher und noch so Kleinigkeiten die wir hier nicht brauchen). Dazu bestellte ich mir auch den 1&1 Homeserver 50.000 (FritzBox 7390). Ich bekam direkt nach der Bestellung auch die Bestätigung, dass diese eingegangen ist und nun geprüft werde. Noch am selben Tag wurde ich per E-Mail kontaktiert, dass man für die Schaltung gerne die Vormieterdaten wissen möchte, somit müsse unter umständen sogar kein Techniker vorbeikommen. Alles kein Problem, die nannte die Daten von der Vorbesitzerin und die UFA-Nummer. Somit war eine direkte Zuordnung der Telefondose möglich. Nach Abschicken der Information bekam ich auch eine Rückantwort, dass die Daten in das System eingepflegt wurden und ich über die weiteren Schritte Informiert werde.
Am 12.04.2011 bekam ich bereits per E-Mail und SMS die Info über den Schaltungstermin. Geschaltet werden sollte der Anschluss am 28.04.2011. Super dachte ich, läuft ja alles bestens. Aber ich irrte mich gewaltig, wie man es noch feststellen wird...
Vor dem Schaltungstermin bekam über GLS die versprochene Hardware mit den Zugangsdaten. Ich habe dann hier schonmal alles vorbereitet und die FritzBox 7390 verkabelt und an die Telefondose angeschlossen. Die DSL Lampe blinkte. Das ist ja auch noch normal so, weil ja noch kein Schaltungstermin war.
Am 28.04.2011 war dann der langersehnte Schaltungstermin zum schnellen VDSL Anschluss. Da kein Techniker ins Haus musste, ging ich auch an diesem Tag ganz normal Arbeiten. Als ich Abends gegen 17:30 zu Hause war, schaute ich natürlich, aufgeregt wie ein kleines Kind zu Weihnachten, gleich nach, ob ich jetzt mit VDSL surfen kann. Als ich auf die FritzBox schaute, machte sich eine Ernüchterung breit. Die DSL Lampe blinkte noch immer. Hach, die muss ich einfach nur neu starten, dachte ich. Auch nach ziehen des Stromsteckers und wieder Anschliessen blinkte die DSL Lampe fröhlich vor sich hin. Ich prüfte nochmal die Info mit dem Schaltungstermin, dass ich mich ja auch nicht vertan habe. 28.04.2011, alles korrekt. Also wartete ich bis 18:00 Uhr und meldete mich dann wie geschrieben in der Info zum Schaltungstermin bei 1&1. Kurze Zeit später meldete sich ein netter Mann und hatte mir gut zugehört. Er hatte mich noch gebeten dass ich nochmal alles prüfe ob alles richtig angeschlossen war. Dann bat er mich, mich in die FritzBox einzuloggen und ich sollte doch auf die DSL Informationen schauen. Dort fragte er mich, ob da was zu sehen ist. Leider stand dort auch nichts über eine Syncronisierung und somit mussten wir eine Störungsmeldung aufnehmen. Für mich war hier klar, der Techniker hat den Anschluss noch nicht geschaltet, sei, dass es in Zeitfenster zeitlich nicht passt oder sonst was... man Melde sich, sobald die Störung beseitigt ist. Ich habe dort auch meine Handynummer dagelassen. Naja.
Am nächsten Tag, Freitag den 29.04.2011 kam ich wieder gegen 17:30 Uhr nach Hause und schaute natürlich sofort auf die FritzBox DSL Lampe. Ich traute meinen Augen nicht. Sie leuchtet.
Ich gleich den PC angemacht und freute mich schon, dass es ja jetzt funktionieren müsste. Pustekuchen! Die Fritzbox meldet bei mehreren versuchen bis zu 3 verschiedene Fehler.
1. PPPoE-Fehler
2. Zeitüberschreitung
3. Irgendwas mit Ihre Zugangsdaten wurden nicht anerkannt.
Ahja dachte ich, vermutlich ist mein Zugang bei 1&1 noch geblockt, da diese wohl noch keine Rückmeldung von der Störungsmeldung bekommen haben. Deswegen rufte ich dann wieder bei 1&1 an. Dieser Mitarbeiter möchte mir 1. entweder nicht richtig verstehen oder 2. nicht richtig zuhören und wollte mich nur abwimmeln. Anders kann ich mir nicht erklären, warum er mein Anliegen nicht richtig geprüft hatte. Weil ich vermute ganz stark, dass 1&1 mir den Zugang durch die Störungsmeldung noch nicht freigeschaltet hat... Naja vielleicht passiert ja noch was. Ich meinte noch am Telefon, na Klasse und jetzt kommt das Wochenende und da passiert eh nichts. Da meinte der Mitarbeiter an der Hotline, naja wir arbeiten ja auch am Wochenende, es kann schon sein das etwas passiert. Egal, ich machte mir vornerein keine großen Hoffnungen. War auch besser so.
Montag den 02.05.2011 nach Feierabend schaute ich wieder. Und es war klar, geändert hatte sich... richtig, nichts! Also nochmal die Nummer der Hotline (die ich immer übers Handy angerufen habe...) gewählt und kurze Zeit später hatte ich wohl einen entnervten Mitarbeiter erwischt. Dieser hatte mir ja garnicht mal richtig zugehört. Ich musste einige Sachen mehrmals wiederholen und helfen wollte er mir auch nicht. Naja, weitere Details zu diesem Gespräch seht ihr gleich in der E-Mail, die ich 1&1 schrieb. Ich twitterte nach dem Gespräch mit dem Hotline-Mitarbeiter meine Enttäuschung über 1&1:
"Maßlos enttäuscht von @1und1... 28.04 sollte geschaltet werden und bis jetzt geht noch kein Internet. Hotline vertröstet einen nur..."
Am Tag draufhin wurde ich von 1&1 angetwittert:
"Gerne überprüfen wir diesen Fall für Sie. Schildern Sie uns bitte Ihr Problem über E-Mail. Bitte mit Kdnr. Gruß"
Ich schrieb dann mein Anliegen in foldender E-Mail an das Online-Team von 1&1:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mich über Sie bei Twitter geäussert und die haben mir nun
Angeboten dass zu prüfen.
Meine Kundennummer lautet: XXX
Also das Problem ist für mich folgendes:
Am 28.04.11 sollte der Neuanschluss von VDSL 50.000 geschaltet werden. Als
sich an diesem Abend um kurz nach 18:00 Uhr noch nichts getan hat, habe ich
bei Ihnen in der Hotline angerufen und das Problem geschildert. Der
Mitarbeiter (den fand ich sogar sehr nett!) hat sich das Problem angenommen
und mir einige Fragen gestellt (zB leuchtet an der FritzBox die DSL Lampe
oder blinkt diese nur usw.) Dann erstellte der Kollege ein Ticket und
meldete eine Störung.
Am 29.04.11 Abends wo ich von der Arbeit kam, sah ich erfreut, dass die
DSL Lampe an der FritzBox nicht mehr blinkt sondern dauerhaft leuchtete.
Nun wollte ich dann testen, wie sich das VDSL anfühlte und wollte dann
loslegen. Aber Freude gewährte sich nur kurz, denn ins Internet konnte man
immer noch nicht... Die FritzBox meldet sich nun immer mit PPPoE Fehler
oder ab und an auch mal mit Zugriff verweigert oder Timeout. Da dieses nach
meiner Meinung nach nun ein "anderer" Fehler ist, wollte ich dieses Ihnen
Mitteilen. Bei diesem Gespräch mit einem Mitarbeiter habe ich versucht zu
erklären, warum ich mich nochmal meldete. Ich vermute dass ich hier nicht
richtig verstanden wurde. Naja man sagte mir es sei alles in Bearbeitung
und man würde sich melden.
Nun Wochenende war vorüber und ich war zuversichtlich, dass es wenigstens
dann doch am Montag klappen würde, dass alles funktioniert. Schade, es
hatte sich niemand gemeldet aber dennoch habe ich es natürlich probiert
(hätt ja sein können dass man mich vergessen hat zu informieren). Nun
leider ging es nicht. Da ich nun nicht wusste was genau los ist und warum
es nicht funktionieren will habe ich wieder angerufen. Dieser Mitarbeiter
kam mir nicht sehr kompetent vor, muss ich leider so sagen. Er hatte mir
nicht richtig zugehört (ich habe mich angefühlt, als ob da nur jemand mit
einem halben Ohr dabei ist). Ich wollte einfach nur genauer wissen, woran
es noch hapert, da ich ja sehe, dass in der FritzBox DSL geschaltet ist ich
mich aber wohl nur nich einwählen kann. Und da ist er nicht wirklich auf
meine Fragen eingegangen. Leider hat er sich am Ende auch sehr genervt
angefühlt. Ich wollte dann noch kurz wissen, wie das mit der 1und1
Qualitätsgarantie zu verstehen ist, die auf Ihrer Internetseite steht. Weil
dort steht zum einen unter:
1&1 Lieferzeit-Garantie
Wir bearbeiten Ihren Auftrag schnellstmöglich. Sobald wir die technische
Verfügbarkeit Ihres gewünschten Tarifs an Ihrem Hausanschluss geprüft
haben, schicken wir Ihnen eine Mitteilung zum Schaltungstermin. Innerhalb
von 2 Wochen nach Erhalt dieses Schreibens schalten wir Ihren
DSL-Anschluss. Sollten Sie wider Erwarten länger warten müssen, erlassen
wir Ihnen eine monatliche Grundgebühr.
Ich habe Ihn dann gefragt, das müsste ja für mich schon gelten. Ich habe
von Ihnen das Schreiben der Schaltung am 15.04.11 bekommen. Laut der
Lieferzeit-Garantie verstehe ich es so, dass diese 14 Tage schon
verstrichen ist. Er hat mir gesagt es sei nicht so, aber verstanden, wie es
nun richtig ist habe ich dann leider auch nicht, da mir sein Unterton dann
zu seltsam wurde, dass ich das Gespräch lieber beendet habe...
Ich möchte nun einfach gerne wissen:
- bis dann ca. wird die "Störung" behoben?
- wo besteht noch genau das Problem? Geschaltet ist die Leitung ja wohl,
aber irgendwo hakt es noch? Ich dachte erst, weil bei Ihnen noch die
Störung drin ist, dass deswegen mein Zugang "gesperrt" ist und ich deswegen
nicht Online komme. Dieses hatte der Mitarbeiter aber verneint (ist aber
auch nicht wirklich drauf eingegangen...)
- Und wie sieht es mit der 1&1 Lieferzeit Garantie ist, würde mir laut
diesem nun eine Grundgebührbefreiung zustehen oder nicht? Ich würde sogar
sagen, dass hierbei, wenn es bis heute Abend nicht funktioniert die 1&1
Entstörungsgarantie auch gelten würde. Ich fände es super wenn Sie kurz
darstellen würden, ob ich da richtig liege oder total daneben? Mir geht es
hier auch nicht um die Erstattung einer Grundgebühr, es war eigentlich eher
mehr einer Nachfrage... Was ich hauptsächlich möchte ist, dass ich mit VDSL
surfen kann
Freundliche Grüße
Daniel Göllner
Am 04.05.2011 bekam ich dann die Info, dass man dieses an die Technik-Abteilung weitergeleitet hat und man sich darum kümmern werde. Mit der bitte die FritzBox nach wie vor eingeschaltet zu lassen und auf Grund der Unanehmlichkeiten man mir eine Gutschrift für die 1. Rechnung erstellt. Am Nachmittag kam dann auch die Gutschrift.
Abends den 04.05.2011 nach Feierabend habe ich dann einfach mal getestet, ob es denn nun endlich gehen würde. Und welch ein wunder. Es gehttttttt. Ich habe VDSL, Hurrah! Gleich auch Speedtest und Co. gemacht. Passte alles.
Hier hätte alles sein gutes Ende haben können, aber...
ganz zufrieden war ich noch nicht... Ich hätte es sein lassen sollen, ich bereue es jetzt zutiefst, aber ich konnte damals noch nicht erahnen, dass man sich mit 1&1 solche heftigen Probleme einhandeln kann.
Ich Informierte mich Abends bei der Hotline und erkundigte mich, wie es denn mit einer Festnetz-Rufnummer aussehen würde, diese vom DSL 16.000er Vertrag auf meinen neuen VDSL Vertrag zu portieren. Der Mitarbeter musste kurz in einer anderen Abteilung nachfragen und meldete sich kurze Zeit später zurück, mit der Info, dass dieses nur unter bestimmten Umständen möglich sei, aber bei uns nicht. Warum konnte er mir leider nicht mitteilen... Schade. Dabei habe ich doch über Twitter und Facebook gelesen, dass es bei anderen auch ging. Also ließ ich nicht locker. Denn ich wollte nicht unbedingt eine neue Fest-Netznummer haben, weil diese haben so viele Leute, den Aufwand jedem die neue Nummer mitzuteilen und dabei doch die Hälfte zu vergessen wollte ich unbedingt vermeiden. Aber ich bereue es jetzt zutiefst. Das ist wohl bei 1&1 das Problem, beim Standard geht soweit alles noch, aber muss man Flexiebel sein, scheint da keine Organisation drin zu sein.
Da ich ja unbedingt die Festnetznummer behalten wollte habe ich mir gedacht, versuch ich es mal bei Facebook. Ich schrieb 1&1 also über Facebook :
"Hallo Liebes 1und1 Team,
wir haben jetzt auch das Problem, dass wir einen neuen DSL Vertrag haben (und einen alten, der im nächsten Monat ausläuft).
Nun wollten wir heute Abend bei der Hotline eine Rufnummernportierung vom alten Vertrag (DSL 16.000) zu dem neuen Vertrag (DSL 50.000) mitnehmen. Wir konnten ja als Bestandskunde nicht zu DSL 50.000 Upgraden und haben daher einen neuen Vertrag gemacht. Nun heißt es wir können unsere Rufnummer vom alten Vertrag nicht in den neuen bekommen? Warum denn das? Ich möchte auf garkeinen Fall auf die Nummer verzichten, da diese jeder hat und eine neue Nummer nicht in Frage kommt! Wass können wir hier zun?
Freundliche Grüße"
Man bat mich, wenn es sich mit der Hotline nicht klären lässt eine E-Mail an das Online-Team zu schicken, was ich auch tat:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe Kontakt mit Ihnen über Facebook aufgenommen und sollte nun mein
Problem per Mail detallierter beschreiben.
Es geht darum, dass wir bei Ihnen einen DSL 16.000er Vertrag haben. Leider
ist es ja für Bestandskunden nicht möglich von diesem Tarif auf DSL 50.000
zu wechseln.
Daher haben wir vor einiger Zeit bei Ihnen diesen Tarif gekündigt und bei
Ihnen einen neuen Vertrag mit DSL 50.000 auf einer anderen, nicht
geschalteten, Telefondose gemacht und dieser Anschluss wurde seit gestern
Erfolgreich geschaltet.
Nun hatte ich dann gestern Abend Ihre Hotline angerufen, um eine uns sehr
wichtige Festnetznummer von dem alten Vertrag in den neuen Vertrag zu
portieren. Ich dachte, das sei alles kein Problem, weil die Festnetznummer
ja eh schon bei Ihnen liegt. Nun sagte mir aber der freundliche Kollege,
dass dieses nur bei bestimmten Fällen Möglich sei und dieser Fall liegt bei
uns nicht vor. Aber den genauen Grund konnte mir der Kollege nicht nennen
geschweige denn, welche Voraussetzungen dafür erforferlich sind.
Na Super, und jetzt? Wir wollten die Festnetznummer gerne behalten.
Nun zu den Kundendaten:
Kundendaten angegeben + die Festnetznummer die portiert werden sollte.
Ist da wirklich nichts möglich, auch nicht mit einer Bearbeitungsgebühr
oder anderes möglich?
Freundliche Grüße
2 Stunden später kam die Info:
"Um Ihnen eine individuelle Lösung bieten zu können, sind weitere Recherchen erforderlich. Aus diesem Grund bitte ich Sie um ein wenig Geduld."
Okay gut. Aber jetzt kommts Dicke!
Keine 50 Minuten später bekam ich eine Kündigungsbestätigung. Ich dachte zuerst, naja das wird nochmal für den alten Vertrag sein, den ich ja schon gekündigt hatte dieser aber noch knapp 1 Monat läuft. Als ich mir die Bestätigung dann aber genauer ansah, traf mich der Schlag. Es ist keine Kündigungsbestätigung zum gleichen das (05.05.2011).
Nun gut ich beruhigte mich wieder und dachte, dass müsse so sein, wegen Ihrem System, dass die nur dann eine Rufnummer portieren können etc. Aber weit weit gefehlt. Weil ich mir sehr unsicher war und ja vielleicht noch was zu retten war schrieb ich denen dann:
Sehr geehrte xxx,
vielen Dank für die Info. Sind Sie noch aktuell mit dem Fall involviert?
Weil ich habe gerade von Ihnen eine Kündigungsbestätigung für den Vertrag
mit der Kundennummer xxx bekommen. Aber hier habe ich selbst garnichts
gekündigt? Hat dies etwas mit der Festnetznummernportierung zu tun?
Das verunsichert mich gerade etwas.
Freundliche Grüße
Daniel Göllner
Gegen 17:45 bekam ich dann folgende Info:
"vielen Dank für Ihre E-Mail. Gerne habe ich Ihr Anliegen erneut geprüft.
Dabei habe ich festgestellt, dass bei der Bearbeitung der Rufnummerportierung leider ein Fehler unterlaufen ist. Anstatt Ihren Altvertrag "1&1 DSL-HomeNet 16.000" (Kundennummer XXX) zu kündigen, wurde Ihr neuer VDSL-Vertrag (Kundennummer XXX) gekündigt. Ich bitte Sie vielmals dieses Versehen zu entschuldigen.
Da es keine Möglichkeit gibt, die Kündigung zu stornieren, bitte ich Sie einen neuen VDSL-Vertrag zu bestellen. Bis dieser geschaltet ist, können Sie noch Ihren alten "1&1 DSL-HomeNet 16.000"-Vertrag nutzen. Nach Aktivierung des neuen Vertrages werde ich Ihren Altvertrag per sofort kündigen und Ihre Rufnummer in den neuen Vertrag portieren.
Bis diese Angelegenheit geklärt ist, bleibe ich gerne Ihr Ansprechpartner. Bei Fragen antworten Sie einfach auf diese E-Mail. Damit wir Ihre Antwort richtig zuordnen können, geben Sie bitte immer Ihre Vorgangsnummer XXX an.
Aufgrund der entstandenen Unannehmlichkeiten habe ich Ihre April-Rechnung (Nr.: XXX) storniert. Der Rechnungsbetrag von XXX EUR wird Ihrem Kundenkonto wieder gutgeschrieben.
Ich biete um Ihr Verständnis."
Man war ich da sauer, ich testete noch den Anschluss er ging noch, wird sich aber wohl in der Nacht dann automatisch abschalten.
Nun gut, die haben mir geschrieben ich muss neu bestellen, dann mache ich das auch. Oder lass ich es doch bleiben?
Ich war echt am überlegen auf Grund dieser Probleme alles hinzuschmeissen und nun bei der Telekom einen VDSL Vertrag zu bestellen.
Ich bleib aber bei 1&1, weil dachte mir, Fehler können passieren. Also bestellte ich erneut bei 1&1 VDSL.
Hier erstmal ein Feedback an 1&1, Sie sollten Ihr System so umstellen, dass bei solchen Fehlern nicht der Kunde alleine gelassen wird um eine neue Bestellung auszulösen, sondern dass Sie die Bestellung übernehmen! Weil hier habe ich wieder nur wegen 1&1 Zeit vergeudet, die ich hätte besser nutzen können!
Bestellbestätigung kam, ich leitete es an meine Ansprechpartnerin weiter. Dann kam wieder die E-Mail mit den Vormieter Daten. Ich teilte denen natürlich mit, dass es der gleiche Anschluss ist wie mit der Auftragsnummer XXX und auch nochmal gern die Vormieterdaten. So hatten Sie alles was die brauchen...
Dann kam auch eine neue E-Mail von meiner Ansprechpartnerin (Zitate daraus):
"Die neue Bestellung wurde bereits in unserem System erfasst. Sobald uns ein Schaltungstermin vorliegt, werden Sie darüber informiert. Der Ablauf ist der gleiche wie bei Ihrer ersten VDSL-Bestellung."
"Herr Göllner, die neue Bestellung beinhaltet auch eine neue Hardware. Um den ganzen Vorgang übersichtlich zu halten, biete ich Sie die Hardware von Ihrem Vertrag mit der Nummer XXX (1&1 HomeServer (7390)) an uns zurück zu schicken. Der Kaufpreis von XX,- EUR wird dann gutgeschrieben. Sollten Sie unseren Retourenschein nicht mehr haben, können sie das Gerät unfrei als Post-Paket an folgende Adresse zurück schicken...."
"Herr Göllner, wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen"
Naja ob ich bei diesen ganzen ******* Problemen noch verständnis haben kann? Ich glaube eher weniger.
Und jetzt soll ich auch die Hardware zurückschicken, die ich hier mehr oder weniger Aufwendig installiert habe zurück schicken? Ich habe daher nochmal genauer nachgehakt:
Sehr geehrte xxx,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Ich habe noch eine Frage/Problem wegen der Rücksendung.
Generell habe ich kein Problem damit, Ihnen die Fritzbox zurückzuschicken
und dass ich dann die neue Fritzbox nehme.
Nur ein kleines Problem habe ich mit dem beiliegenden DSL Kabel. Denn das
habe ich mit Mühevoller Arbeit sauber verlegt und durch 2 Wände gezogen.
Wenn ich Ihnen die Hardware zurückschicke, dann muss das Kabel ja auch
wieder mit rein. Das heisst, ich muss wegen Ihrem Fehler die Verkabelung
auseinander lösen und dann später wieder neu verlegen.
3 Vorschläge, mit denen ich leben könnte:
- Ich behalte diese Hardware und ich schicke Ihnen dafür die Hardware die
mit der neuen Bestellung kommt zurück. Denn es handelt sich ja um
identische Hardware (1und1 Homeserver 50.000)
oder
- Ich schicke Ihnen die Hardware zurück, aber jedoch ohne dem DSL Kabel.
oder
- Oder ich behalte diese Hardware und die neue. Denn mit einer weiteren
Fritzbox könnte ich hier im Hause das WLAN verbessern. Natürlich bekomme
ich dann die 99,99 € nicht erstattet.
Dann bekam ich als Antowort zurück (Zitat aus der E-Mail):
"ich habe die Hardware-Frage wie folgt gelöst: Sie behalten die Hardware, die Sie bereits haben. Dafür habe ich aus der neuen Bestellung die Hardware raus genommen. Für den neuen Vertrag erhalten Sie aber noch die dazugehörigen Zugangsdaten."
Soweit erstmal alles okay, ich bekam dann am 09.05.2011 die Info zum Schaltungstermin, dass es am 18.05.2011 geschaltet werden sollte. Nur was mich jetzt dieses mal störte sind 2 Dinge:
1. Warum wird jetzt auf einmal ein Techniker zum Schaltungstermin benötigt? Es ist doch jetzt nichts anders als bei der 1. Schaltung? Hat da jemand bei der Eingabe der Daten was falsch gemacht? Ich weiß es nicht. Ich will hier aber auch kein Techniker haben, wenn der 1. Schaltungstermin auch ohne ging....
2. Warum muss der Anschluss noch geschaltet werden? Die FritzBox kann immer noch laut DSL Information mit VDSL snycen und die DSL Lampe blinkt nicht sondern leuchtet dauerhaft... Also ist der Anschluss geschaltet, ich benötige nur die Zugangsdaten damit ich rein kann.
Ich schriebe diese 2 Dinge auch an die Ansprechpartnerin, aber bekam jedoch darauf keine Antwort...
Wenige Tage später kam dann der nächste Brüller:
Die Zugangsdaten kamen mit einem A4 Postumschlag. Alles erstmal nicht so verwunderlich. In dem Umschlag stecken die neuen Zugangsdaten, 2 Anleitungen zur FritzBox (die ich eigentlich schon habe...) und eine Rechnung für Versand von Hardware in Höhe von knappe 10 €. Ich glaub ich spinne. Wieso jetzt ne Rechnung für Hardwareversand. Diese wurde doch rausgenommen und mir kann niemand erzählen, dass das Versenden der Zugangsdaten knappe 10 € kosten soll.
Naja ich teste die Zugangsdaten und es ging, ich kam mit den neuen VDSL Zugangsdaten rein! Und es funzte alles. Aber nur bis zum nächsten Tag, irgendwie scheint 1&1 bemerkt zu haben, dass ja noch kein Schaltungstermin vorbei ist und haben mir die Zugangsdaten gesperrt...
Ich schriebe daher erneut, weil ich auch auf meine letzte Mail keine Antwort bekommen hatte:
"bekommt man nun keine Antwort mehr von Ihnen? Ich dachte bis die Sache
geklärt ist, kann ich mich direkt an Sie wenden? (siehe untere Mail)
Also ich muss echt sagen, solangsam geht mir das hier richtig auf die
Nerven. Ich glaube, wenn das alles funktioniert werde ich sofort eine
Kündigung veranlassen und mir einen anderen Anbieter auswählen. Zum
Glück habe ich den Vertrag ohne Mindestlaufzeit ausgewählt. Ich war
bisher immer Zufrieden mit 1und1 aber derzeit sieht es total anders aus.
Vorgestern habe ich die die neuen Zugangsdaten eingegeben in die
Fritzbox und es funktionierte (VDSL). Warum ist nun der Zugang gesperrt?
VDSL ist hier laut FritzBox immer noch geschaltet, wozu muss dann noch
was geschaltet werden? Wozu muss hier ein Techniker kommen? Und leider
habe ich noch bisher keine Antwort zwecks dem Techniker (siehe untere
Mail) bekommen (auf die untere Mail wurde bisher garnicht reagiert...).
So langsam fühle ich mich komplett allein gelassen! Bitte geben Sie mir
doch einfach Infos. Vielen Dank."
Darauf bekam ich die Info:
"vielen Dank für Ihre E-Mail. Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Ich habe Ihre Fragen direkt an meinen Kollegen aus der Technik weitergeleitet. In Kürze werden mir alle wichtigen Informationen vorliegen. Selbstverständlich benachrichtige ich Sie in den nächsten Tagen über die weitere Vorgehensweise.
Ich bitte noch um etwas Geduld."
Aber bis heute habe ich noch keine Info. Jetzt am Mittwoch (18.05.2011) sprich übermorgen soll die Schaltung sein, ich weiß nun nicht, ob es notwendig ist ob ein Techniker kommen muss etc. Ich musste nun also einen Extra Urlaubsgag anfragen... Ich werde gleich nochmal die Ansprechpartnerin kontaktieren, unter anderen auch das mal mit den knappen 10 € für die Hardware. Mal sehen.
Ich bin jetzt mehr als nur verärgert. Hätt ich all dies gewusst, wäre ich gleich zur Telekom gegangen. Ich denke da wäre es zumindest etwas besser gelaufen.
Ich werde weiter berichten wie es aus geht, mal schauen, ich bin sehr gespannt.
Meine Frage ist noch, bin ich zu Anspruchsvoll, dass soetwas (meiner Meinung nach Standardproblemen) zu einem Desaster wird?
UPDATE: 18.05.2011 13:15 Uhr
Bis jetzt noch nichts neues, ausser das heute ein Techniker kommen soll und mir den Anschluss schalten soll (der eigentlich schon geschaltet ist...) und dass ich den Versand der nicht benötigten Hardware Rückerstattet bekomme... Aber leider wie so oft, keine konrekten Antworten etc. pp. Naja noch muss ich auf den Techniker warten, kann ganz schön langweilig werden, weil ich alles aus lasse (Musik, TV etc) um ja den Techniker nicht zu überhören. Ich wollte auch gerade mal die Wohnung schnell durchsaugen, aber ich lass es, weil dann garantiert es an der Tür klingelt und ich bekomme es nicht mit...
UPDATE: 18.05.2011 20:00 Uhr
Tja, das war wohl wieder mal nichts...
Um 17:31 Uhr bekam ich dann eine SMS, in der stand, dass der Anschluss nicht geschaltet werden konnte und ich sollte doch bitte anrufen, um einen neuen Termin zu vereinbaren.
Gut ich habe da angerufen und hatte auch Prompt jemand am Telefon. Diese sagte mir dann, dass laut System der Techniker mich nicht antreffen konnte. WTF? Ich war hier den ganzen Tag zu hause, habe noch nicht mal TV angemacht geschweige denn Musik gehört oder den Staubsauger angemacht, um ja nicht den Techniker zu verpassen. Und dieser sollte mich nun nicht angetroffen haben? Das ich nicht lache...
Nun gut die Mitarbeiterin wollte mit mir einen neuen Technikertermin vereinbaren, aber das ging wohl doch nicht, da 1und1 Probleme mit Ihrem System hatte und keine Technikertermine vereinbart werden konnte. Ich sollte mich später nochmal melden. Der Knaller aber jetzt kommt noch. 1und1 möchte nun von mir eine eidesstattliche Versicherung haben, in der ich Unterschreibe, dass ich den ganze Tag zu Hause war. Ja was denn jetzt noch? Was wollt ihr eigentlich von mir? Ich will doch nur meinen VDSL-Anschluss haben.
UPDATE: 19.05.2011 9:00 Uhr
Tja heute dann nochmal die Hotline angerufen um einen neuen Technikertermin zu machen und mir wird erstmal eine Rechnung ausgestellt in Höhe von 59,95 € für den Techniker. Ich muss dann eine eidestattliche Versicherung unterschreiben, in der ich Versichere, dass ich den ganzen Tag zu Hause war und der Techniker jederzeit hätte reinkommen können. Dann wird mir eine Gutschrift in Höhre von 59,95 € erstellt. Jo ist nicht das Problem, aber sowas hat halt wieder nen Mega Aufwand für den Kunden... Und dann zum neuen Termin. Der ist erst am 03.06.2011 möglich. Früher auf keinen Fall... Echt Klasse, es war nicht mein Verschulden...
UPDATE: 20.05.2011 7:00 Uhr
Nochmal dem "Beschwerdemanagement" geschrieben, da ich bisher keine Bestätigung für den neuen Termin hab noch irgendein Formular für die eidestattliche Versicherung... Sehr ägerlich...
Update: 21.06.11
Nach einigem Hin und Her und ein einem neuen Technikertermin hat sich das dann soweit erledigt. Die Festnetznummern Portierung hat dann auch geklappt...
Mal hoffen, dass es jetzt auch so bleibt.

